Max beendet grandiose Saison auf WM-Rang fünf
In der Nacht von Samstag auf Sonntag verzogen sich zwar die Regenwolken über der Rennstrecke nahe Portimao, aber der Asphalt trocknete nur langsam ab. Das Warm Up fand auf nasser Strecke statt. Aus diesem Grund konnte man keine brauchbaren Daten für die Rennen sammeln. Max beendete das Warm Up als Dreizehnter. Nachdem man auch gestern keinen geeigneten Reifen für die Rennen fand, vertraute man heute auf die Empfehlungen der Pirelli-Techniker.
Max startete mittelprächtig und kam aus der ersten Runde als Zwölfter an Start-Ziel vorbei. In der folgenden Runde überholte Max drei Gegner und konnte gute Zeiten vorlegen. Dann der Schock in Runde sechs. Max stürzte übers Vorderrad, blieb dabei jedoch unverletzt. Das weitere Renngeschehen musste er sich von der Box aus anschauen und zusehen, wie seine schärfsten Konkurrenten T. Corser und C. Checa aufs Podest fuhren. In der Mittagspause wurden die Probleme aus dem ersten Lauf analysiert. Daraufhin wurde das Setting der Vorderradgabel verändert.
Die erste Runde des zweiten Rennens beendete Max als Dreizehnter. Von dieser Position aus startete Max eine Aufholjagd, die ihn bis auf Position drei nach vorne brachte und zeigte dabei viele beherzte Brems- und Überholmanöver. Zu diesem Zeitpunkt lag er in der Weltmeisterschaft auf Rang vier, weil C. Checa durch einen Sturz von R. Xaus weit zurückfiel. Zwei Runden vor Schluss wurde Max leider von L. Haslam eingefangen und überholt. Gleich doppelt Pech für Max, er verlor seinen Podestplatz und den vierten WM-Rang. Am Ende freute man sich trotzdem über das versöhnliche Saisonende. Mit WM-Position fünf lag Max absolut im Soll. In weniger als drei Wochen starten Max und sein Suzuki-Alstare-Team mit der Saisonvorbereitung für das kommende Jahr. Er wird an allen Testfahrten und sogar an einem Windkanaltest teilnehmen.
Max: „Was soll ich sagen… Heute wäre sogar der dritte WM-Rang möglich gewesen, aber ich konnte vom Pech der anderen nicht profitieren. Das erste Rennen war eine Katastrophe, mir rutschte das Vorderrad weg. Danach haben wir das Setup verändert und es lief wesentlich besser. Im zweiten Rennen konnte ich bis auf die letzte Kurve sehr schnell fahren. Schade, dass ich dort nicht zeitig genug ans Gas konnte. In allen anderen Passagen war ich schneller als M.Fabrizio. Trotz allem bin ich mit der Saison zufrieden; die zwei Siege und die vielen Podiumsplatzierungen können sich sehen lassen. Außerdem bin ich bester Suzuki-Fahrer und habe mein Ziel für dieses Jahr mehr als erreicht. Jetzt wird kurz durch geschnauft und dann geht es mit Vollgas an die Vorbereitung für 2009. Ich bedanke mich bei allen, die mich 2008 unterstützt haben - egal in welcher Form.“




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