Max startet in Portimao aus der vierten Reihe
Nachdem Max Neukirchner gestern das nasse Zeittraining auf dem dreizehnten Platz beendete, konnte er sich heute deutlich steigern. Das zweite Qualifying fand unter trockenen Bedingungen statt. Schnell fand Max einen guten Rhythmus auf der nagelneuen Berg- und Talbahn nahe Portimao. Nach insgesamt dreiundzwanzig Runden beendete Max diese Session als guter Vierter. Max und seine Alstare-Suzuki-Crew fanden ein gutes Setup für die Suzuki GSX-R 1000. Nun galt es im freien Training einen guten Reifen für die Rennen zu finden. Schon zu Beginn der Sitzung zogen dunkle Wolken über der Rennstrecke auf, welche sich kurz nach Halbzeit auch entluden. Max lag zu diesem Zeitpunkt auf dem siebenten Rang. Eine Zeitenverbesserung war danach nicht mehr möglich.
Die Superpole wurde unter Regenreglement ausgetragen, bei dem jeder Fahrer zwölf Mal über den Zielstrich fahren darf und die schnellste Runde gewertet wird. Im Alstare-Team wurde beschlossen, alle Runden am Ende der fünfzigminütigen Sitzung zu fahren. Leider hatte man sich dabei verzockt. Der Regen wurde immer stärker. Max stürzte in seiner zweiten schnellen Runde, blieb dabei aber unverletzt. Am Ende reichte es Max nur für die vierte Startreihe – Position fünfzehn.
Max: „So habe ich mir dass ganz und gar nicht vorgestellt. Im Trockenen lief es wirklich gut, aber der Sturz in der Superpole macht eine gute Ausgangsposition zunichte. Wir hätten jeden Meter gebraucht, um einen guten Reifen für die Rennen zu finden. Morgen wird es eine absolute Reifen-Lotterie. Ich hoffe, wir haben dort ein gutes Händchen und es regnet nicht. Alle meine Kontrahenten in der WM stehen vor mir, es kann also nur eine Richtung geben…"



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