Max startet mit Saisonvorbereitung 2009
Für Max und sein Suzuki-Alstare-Team haben die Vorbereitungen auf die Saison 2009 bereits vor zwei Wochen begonnen. Zu Beginn der Dienstreise ging es für Max erstmalig in seinem Leben nach Japan. Dort besuchte er die Rennabteilung von Suzuki, wo die Grundeinstellungen an der brandneuen Suzuki GSX-R 1000 K9 vorgenommen wurden. Ein zweitägiger Windkanaltest mit Max und Yukio stand auch noch auf dem Programm, bevor es weiter nach Australien ging.
Von Mittwoch bis Freitag testete das Suzuki-Alstare-Team gemeinsam mit den Moto-GP-Mannschaften von Suzuki und Kawasaki auf Phillip Island. Das Wetter spielte an allen drei Tagen zum größten Teil gut mit, sodass beide Suzuki-Alstare-Piloten zusammen über 420 Runden fahren konnten. Dabei wurde eine riesige Menge an wertvollen Daten gesammelt, die jetzt in Ruhe in Belgien und Japan analysiert werden. Die Bikes befinden sich momentan auf dem Weg nach Kyalami/Südafrika, wo am 10.-12.Dezember die offiziellen Tests stattfinden. Max entspannt sich jetzt noch eine Woche in Australien und fliegt dann direkt von dort nach Südafrika.
Interview
Max: „Mein erster Eindruck ist sehr positiv – das Bike hat Potenzial. Das Chassis fühlt sich gut an, deshalb ist auch das Handling besser als letztes Jahr. Wir hatten eine Menge Arbeit zu erledigen, weil es ja noch keine Daten für das neue Bike gab. Am ersten Tag haben wir viel Arbeit mit dem Rahmen, der Aufhängung und der Schwinge erledigen können. Ich wollte mich erst einmal an das neue Motorrad gewöhnen und verstehen wie es arbeitet. Am zweiten Tag flog ich in einer schnellen Linkskurve bei 180km/h ab.
Der Vorderreifen hatte zehn Runden drauf, aber das Hinterrad war neu. Ich bin weggerutscht, habe mir zum Glück nur den Ellbogen geprellt und konnte nach kurzer Pause weiter fahren. Am letzten Tag probierten wir erstmals einen Longrun aus, um ein passendes Reifen-Setup zu finden. Dabei haben wir uns ordentliche Windschattenduelle geliefert und waren beide schneller als dieses Jahr beim Rennen hier auf Phillip Island.
An der Elektronik haben wir noch gar nicht gearbeitet, weil wir die Bikes erstmal grundlegend verstehen wollten. Mit jedem Tag bekam ich mehr Vertrauen ins Bike und fühlte mich wohler. Ich bin sicher, dass ich noch schneller gewesen wäre, aber die Gabel war ein wenig zu lang eingestellt. Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns, aber ich bin zufrieden und freue mich schon auf den nächsten Test in Südafrika."



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